Devisen Steuer 2026 - Forex Gewinne versteuern
Gewinne aus Forex und CFD unterliegen in Deutschland in der Regel der Besteuerung – oft über Abgeltungsteuer mit 25 % zzgl. Soli. Verluste können unter Umständen verrechnet werden.
Rechtlicher Rahmen: § 20 EStG, Termingeschäftsregelung § 23 EStG. Kurse und Spreads sollten Sie immer mit aktuellen Daten abgleichen.
Kurse und Kennzahlen
Wer Devisen Steuer 2026 - Forex Gewinne versteuern einordnen will, sollte die Tabelle mit Depotziel und Risikobudget lesen, nicht isoliert.
| Art | Steuer | Hinweis |
|---|---|---|
| CFD/Forex Gewinn | 25 % + Soli | über Broker |
| Freibetrag | 1.000 € Single | Sparer-Pauschbetrag |
| Verlustverrechnung | Topf Termingeschäfte | beschränkt |
| Haltefrist | keine | rein steuerlich |
| Dokumentation | Pflicht | Steuererklärung |
| Ausland Broker | Anzeige | FB Ausland |
Rechenbeispiel
Forex-Gewinn 3.000 Euro im Jahr. Nach Freibetrag 1.000 € verbleiben 2.000 € steuerpflichtig. Abgeltung ca. 25 % = 500 € Steuer (vereinfacht).
Umsetzung
Jahressteuerbescheinigung des Brokers abwarten, Gewinne/Verluste dokumentieren, Steuerberater bei hohem Volumen.
- Live-Kurse auf FinanzExperte prüfen
- Spread und Gebühren des Brokers einrechnen
- Positionsgröße begrenzen
- Stop-Loss und Risikolimit definieren
- Gewinne steuerlich dokumentieren
Risiken
Falsche Einordnung als privates Veräußerungsgeschäft – Termingeschäfte haben eigene Regeln.
Freibetrag nutzen, Verluste im Termingeschäftstopf sammeln, keine Steuertipps aus Foren ohne Prüfung.
Das Wichtigste in Kürze
Steuern auf Devisengewinne: Abgeltungsteuer, Termingeschäfte, Freibetrag und Dokumentation für Forex-Trader.
Für Steuer Live-Kurse unter /devisen/kurse/ nutzen und Bank-Spreads einrechnen – der Mittelkurs ist selten der Schalterkurs.
Wer Steuer handelt, braucht Risikolimit und Stop-Loss. Urlauber brauchen eher den günstigsten Wechselkurs als einen Broker.
Bei Steuer EZB- und Fed-Termine im Kalender markieren – dort bewegen sich Kurse oft stärker als an ruhigen Handelstagen.
Wer Steuer nur für die Reise braucht, spart mit Karte in lokaler Währung.
Bei Steuer Risiko pro Trade begrenzen – Hebel ist kein Einstieg für Anfänger.
Zu Steuer: lieber einmal zu viel dokumentieren als bei Rückfragen ohne Nachweis dastehen.
Steuer
Forex-Gewinne meist Abgeltungsteuer. Freibetrag 1.000 € nutzen. Steuerberater bei hohem Volumen.
Haltefrist § 23 EStG gilt nicht für Termingeschäfte. Verluste aus CFD/Forex verrechnen nur mit anderen Termingeschäften – nicht mit Aktien.
Kirchensteuer auf Kapitalerträge: bei Kirchenmitgliedschaft zusätzlich 8–9 %. Freistellungsauftrag beim Broker hinterlegen spart Nachzahlung.
Steuererklärung bis 31. Juli (mit Steuerberater: Februar des Folgejahres) – Verspätung kostet Verspätungszinsen.
Swap-Gebühren über Nacht gehören in die Steuerunterlagen – Broker stellen meist eine Jahresübersicht aus.
Steuerbescheinigung
Seriöse Broker stellen jährliche Steuerdaten aus. Bei ausländischen Brokern selbst in der Anlage KAP oder Steuererklärung deklarieren.
Gewerblicher Devisenhandel als Haupterwerb ist steuerlich anders zu behandeln – dann Einkommensteuer statt Abgeltungsteuer.
Termingeschäftstopf
Verluste aus Termingeschäften können mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden – nicht automatisch mit Aktiengewinnen. Verlustvortrag in unbegrenzter Höhe möglich.
Bei ausländischen Brokern: Steuerpflicht in Deutschland bleibt – Anzeige im Steuerprogramm oder über Steuerberater. Quellensteuer im Ausland ggf. anrechenbar.
Dokumentation
Screenshot und Export aller Trades jährlich archivieren. Bei Prüfung hilft lückenlose Historie des Brokers.
Swap-Gebühren (Übernachtungskosten) sind steuerlich relevant und stehen in der Kontoauszugsübersicht des Brokers.
Praxis zu Steuer
Zu Steuer: Wirtschaftskalender für EZB und Fed markieren, dort wird es oft volatil.
Wer Steuer nur für Urlaub braucht, vergleicht Wise, Revolut und die Hausbank vor der Reise.
Bei Steuer als Trader: Risiko pro Tag begrenzen und Stop-Loss vor dem Einstieg setzen.
Rechtliche Grundlagen
Relevante Gesetze: KWG; MiFID II; Wertpapierhandelsgesetz (WpHG); EStG §§ 20, 23.
Devisenhandel über CFD und Forex unterliegt in der EU der MiFID-II-Regulierung mit maximal 1:30 Hebel auf Hauptpaare. Anbieter müssen Risikowarnungen ausweisen. Live-Kurse auf dieser Seite sind Referenzmittelkurse – keine Handelskurse.
Gewinne aus Termingeschäften können der Abgeltungsteuer unterliegen. Wechselkurse für Zahlungsverkehr unterliegen den AGB der jeweiligen Bank.
Keine Anlageberatung. Forex/CFD bergen hohes Verlustrisiko. Kurse ohne Gewähr.
Offizielle Quellen
Die folgenden Behörden und Gesetzestexte sind maßgeblich für die Einordnung:
Weitere Informationen: Quellen & Referenzen und Haftungsausschluss auf dieser Website.
- BaFin – Forex/CFD (https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzprodukte/CFD/)
- EZB – Referenzkurse (https://www.ecb.europa.eu/stats/policy_and_exchange_rates/euro_reference_exchange_rates/html/index.en.html)